Therapiemethoden GIKK

Das Konzept von GIKK – ganzheitlich, integrativ, körperorientiert und kontemplativ – beruht auf dem Konzept der integralen Psychologie von Ken Wilber et al.

Wilber vergleicht das integrale Konzept mit einem Betriebssystem, auf welchem die verschiedenen Therapieverfahren als Anwendungen („Apps“) eingebettet werden. Dieses „integrale Betriebssystem“ ist in einer Weise aufgebaut, die es erlaubt, sehr präzise zu betrachten, mit welchen Geisteszuständen wir gerade zu tun haben, auf welcher Ebene wir uns befinden, welche Persönlichkeitstypen vorliegen, welche Entwicklungslinien vorliegen und in welcher Weise diese miteinander interagieren und zueinander in Beziehung stehen.
In diesem System wird die organische (äußere) Ebene, die psychische (innere) Ebene ebenso betrachtet wie unser kultureller, familiärer etc. Kontext und die sozialen Systeme sowie unser Lebensumfeld.

In diesen vier Quadranten arbeiten wir vorwiegend mit den humanistischen Psychotherapien und der (kognitiven) Verhaltenstherapie.

Ein weiterer Aspekt sind die kontemplativen Therapien und achtsamkeitsbasierten Methoden.
Achtsamkeit und Gewahrsein sind dabei grundlegend als die Fähigkeit verstanden, dass wir Erfahrungen – angenehm, unangenehm und neutral – machen können, ohne dabei in reaktive Muster zu fallen. Durch Kultivierung von Achtsamkeit und Gewahrsein vergrößern wir unsere Kapazität, Erfahrung nicht-reaktiv zu machen.

Psychotherapie, besonders Tiefenpsychologie und humanistische Psychologie sind hervorragend darin, uns mit unserem „Schatten“, unseren unerledigten Angelegenheiten in Kontakt zu bringen. Doch wenn wir nicht die Kapazität entwickelt haben, das was hochkommt, auch zu erfahren, bleibt die Therapie stecken. Schlimmstenfalls ist es eine Retraumatisierung, oder wir bleiben in einer Opferhaltung stecken oder verstricken uns immer tiefer in der Vergangenheit.

Daher arbeiten wir bei GIKK mit einem zweigleisigen Verfahren:
Auf der einen Seite arbeiten wir mit ressourcen- und potentialorientierten Methoden sowie Techniken zur Kultivierung von Achtsamkeit.
Dazu kommen die humanistischen Therapien, die uns mit unserem „Material“, dem Schatten in Kontakt bringen.

Die Methoden, welche wir verwenden: