Reihe Wach leben

Die Workshops in der Reihe „Wach leben“ dauern in der Regel ein Wochenende, teilweise sind es auch mehrere Workshops, die aufeinander aufbauen und das Thema weiter vertiefen.

Diese Workshops dienen der Selbsterfahrung in verschiedenen Bereichen unseres Lebens und zielen besonders auf grundsätzliche Themen. Wir nehmen uns ein Thema, zum Beispiel „Wer bin ich?“ und betrachten es aus verschiedenen Perspektiven und vertiefen es dabei immer weiter.

Nicht unter dem Aspekt, ein Problem lösen zu wollen, sondern immer tiefer in unsere Erfahrung zu kommen. Schließlich ist das Leben kein Problem, das es zu lösen gilt, sondern eine Erfahrung, die wir machen können.
Dazu müssen wir in unserem Leben anwesend sein, das heißt, wach.

Methodisch wird besonders mit achtsamkeitsbasierten Techniken aus der kontemplativen Psychotherapie gearbeitet.

Die Liste unserer Themen:

„Geld – Wert – Selbstwert“

Mehr und mehr machen wir unseren eigenen Wert und damit unseren Selbstwert an Geld bzw. äußeren Faktoren fest. Doch müssen wir das tun? In diesem Workshop untersuchen wir, in welchen Zusammenhängen und wie wir unseren Selbstwert mit externen Faktoren verknüpfen und wie wir uns davon freier machen können.

„Wer bin ich?“

Dies ist eine der vielleicht wichtigsten und entscheidenden Fragen, die wir uns stellen können. Mit Meditationen, Kontemplationen, Interaktion und Übungen werden wir diese Frage auf verschiedenen Ebenen erkunden und vertiefen.

„Wirken ohne zu handeln – Wie wir Dinge geschehen lassen können“

Allzu häufig stehen wir uns bei der Umsetzung unserer Ziele und Visionen selbst im Weg und machen uns unnötig viel Mühe und Stress. So untersuchen wir in diesem Workshop, wie wir unsere Ziele klären können, welche emotionalen und systemischen Bedürfnisse damit bedient werden und wie wir von der Vision zum Ergebnis kommen können.

„Was kann ich tun?“

Ein großer Teil unserer Einstellungen und Handlungsmöglichkeiten wird durch unsere biologischen, sozialen, familiären, kulturellen Konditionierungen bestimmt und begrenzt. „Was kann ich tun?“ ist eine Frage, die uns mit diesen konditionierten Mustern in Kontakt bringt und sie hinterfragt: Was kann ich ändern; und was nicht? Danach erkunden wir Wege, in unserem Leben mehr Handlungsfreiheit zu erlangen.

„Beziehung und Konflikt“

Eine Beziehung, sei es privat, familiär oder beruflich, in der es nie zum Konflikt kommt, ist kaum vorstellbar – und das ist auch kein Problem. Die Probleme entstehen, wenn wir mit den Konflikten auf eine unheilsame Weise umgehen. In diesem Workshop erforschen wir die Konfliktherde in unserem Leben und erkunden unsere Potentiale und Schwierigkeiten, Konflikte als Wachstumsmöglichkeit zu erleben.

„Auflösen von reaktiven Emotionen“

Was können wir tun, wenn unsere Knöpfe gedrückt werden? Wie können wir den Autopiloten ausschalten, der unser Handeln und Denken so oft beherrscht? Wie können wir alte Muster loslassen und freier in unserem Handeln werden? Diese und andere Fragen werde wir in diesem Workshop mit zahlreichen Übungen und Interaktionen erkunden.

„Es gibt keinen Feind – Aggressionen und Feindbilder auflösen“

Die Idee von einem Feind entsteht, wenn wir Aspekte unserer eigenen Erfahrung ablehnen. Wenn wir lernen, unsere abgelehnten Gefühle zu integrieren, lösen sich fixierte und nach außen projizierte Feindbilder auf. So können wir ein friedlicheres und freieres Leben führen, frei von Feinden.

„Zeiten von Stress überleben“

Haben wir Stress oder machen wir uns Stress? In diesem Workshop erkunden wir, welche Situationen uns Stress machen und wie wir darauf reagieren. Aus dieser Erkundung heraus suchen wir Wege, Probleme in Herausforderungen zu verwandeln und an ihnen zu wachsen.

„Tod: Freund oder Feind?“

In unserer Gesellschaft wird der Tod so weit es geht ignoriert und häufig sogar als Scheitern gewertet. Doch alle Dinge haben einen Anfang, eine Mitte und ein Ende. So ist der Tod genauso Teil des Lebens wie die Geburt. Und es heißt, um wirklich leben zu können, muss man sterben lernen. Weiterhin begegnet uns der Tod nicht nur mit dem Ende des Körpers, sondern jeden Tag in vielfältiger Form: im Ende einer Beziehung, einer Freundschaft, im Arbeitsplatzverlust, im Vertrauensverlust usw. So untersuchen wir hier unser Verhältnis zum Tod, unsere Glaubenssätze und die emotionalen Reaktionen, die mit dem Tod verbunden sind.

„Glaubenssätze entwirren und loslassen“

Wie wir uns selbst, andere und die Welt erfahren, wird zum wesentlichen Teil durch Glaubenssätze geprägt. Viele dieser Glaubenssätze stammen aus unserer Kindheit und schränken uns, wenn wir sie nicht reflektieren, auf bedeutsame Weise ein. Daher untersuchen wir in diesem Workshop unsere unhinterfragten Annahmen und schauen, ob sie noch angemessen sind. Dann erkunden wir Wege, diese Glaubenssätze loszulassen.

„Achtsamkeit üben - Meditieren lernen“

Es wird immer häufiger von Achtsamkeit und Meditation gesprochen – doch wie geht das? Hier besteht die Möglichkeit, die Sichtweise und Technik von Achtsamkeits- und Gewahrseinsmeditation zu lernen und zu üben. Mit persönlicher Anleitung, Austausch und viel üben.

„Aus dem Herzen sprechen - Achtsame Kommunikation“

Viele unserer Schwierigkeiten im Kontakt mit anderen beruhen auf Ungleichgewichten und mangelnder Präsenz in der Kommunikation. Mit Methoden aus dem Deep Listening und der Meditation üben wir, uns selbst und anderen zuzuhören und direkt aus dem Herzen zu sprechen.

„Eine frische Alternative wählen – wie wir alte Muster auflösen“

Unsere Muster basieren auf früheren Erfahrungen, für die wir zu diesem Zeitpunkt nicht die Kapazität im Gewahrsein hatten, um sie zu erfahren. Zu diesem Zeitpunkt war es für uns die bestmögliche Lösung für die Situation. Um diesen Kern nicht gemachter Erfahrung zu schützen, haben wir Muster geschaffen, die uns jetzt im Weg sind. Um diese Muster wieder aufzulösen, werden wir unsere Kapazität im Gewahrsein ausbauen und damit in Kontakt mit diesen alten Gefühlen gehen. Dann können die Muster sich lösen.

„Macht und Gewalt, Grenzen und Mitgefühl“

Viele von uns haben ein schwieriges Verhältnis zu Macht, da wir sie häufig in der Form von Missbrauch und Gewalt erlebt haben. Dazu haben sich einige Glaubenssätze entwickelt, die unseren Blick auf Macht trüben. Wir werden also unseren Blick dorthin wenden und versuchen, Macht und Gewalt wieder voneinander zu lösen. Denn wenn wir Macht ablehnen, entmachten wir uns selbst, wir machen uns ohnmächtig. Dazu gehört auch, angemessene Grenzen zu erkennen, zu setzen und wahren. Grenzen können etwas Trennendes sein und genauso ein Raum von Begegnung, Austausch und Kommunikation.