Sarpashana

Buddhistisch inspirierte Praxis für palliative Hilfe und Suchtarbeit
"Sarpashana" bedeutet Pfau, im Buddhismus ein Symbol dafür, Gift zu sich zu nehmen und in Medizin, in Schönheit zu verwandeln. So wollen auch wir in dieser Gruppe unsere Süchte, Ängste und unheilsamen Muster in inneres Wachstum verwandeln.
Dazu verwenden wir Techniken aus der buddhistischen und Shambhala Meditationspraxis in Kombination mit bewährten Methoden aus der Therapie und Suchthilfe.
Als Leitbild gilt die grundlegende Gutheit jeden Wesens und jeder Erfahrung. Aus dieser Sicht ist keine Erfahrung und kein Wesen an sich gut oder schlecht. Alle unsere Erfahrungen und Prägungen sind vorübergehend, vergänglich und veränderbar. Wie Wolken am Himmel entstehen und vergehen sie und lösen wieder in den Himmel hinein auf.
Unsere Muster und auch Süchte waren zu einem Zeitpunkt die bestmögliche Lösung, die uns zur Verfügung stand, um eine Erfahrung, die zu viel für uns wahr, zu bewältigen. Diese Lösung ist nur leider nun selbst zum Problem geworden. Wen wir uns unseren Ängsten und Erfahrungen stellen und Ressourcen mobilisieren um jetzt zu erfahren, was wir damals nicht erfahren konnten, können wir unsere Süchte und Muster auflösen.

„Gib niemals irgendjemanden oder irgendetwas auf“
Chögyam Trungpa (1939-1987)

Kostenfrei (auf Spendenbasis)
Termine bei Interesse bitte erfragen