Meditation

Gut und schlecht, glücklich und traurig, alle Gedanken verschwinden in Leerheit, wie die Spur eines Vogels im Himmel. Vergnügen und Schmerz sind nun Verzierungen, die angenehm zu tragen sind.
(Chögyam Trungpa Rinpoche)

Meditation dient vor allem einem Zweck: unsere Kapazität in Achtsamkeit und Gewahrsein zu vergrößern und uns mit unserem unerledigten inneren Material in Kontakt zu bringen.

Achtsamkeit beschreibt die Fähigkeit, mit der Aufmerksamkeit da zu bleiben, wo sie ist und nicht wie ein „halluzinierender Affe“ beständig hin- und her zu springen. Gewahrsein beschreibt die Fähigkeit, mitzubekommen, was gerade los ist.

Es ist wichtig zu verstehen, dass es hier nicht darum geht, anders oder gar besser zu werden, als wir bereits sind. Wir sagen nicht, dass unsere gegenwärtige Situation wertlos ist. Stattdessen sagen wir, dass uns die gegenwärtige Situation völlig zur Verfügung steht, dass sie völlig offen ist, und dass wir dies mit Hilfe der Achtsamkeitspraxis erkennen können.

Aus Sicht der Meditation brauchen wir uns nicht vor uns selbst zu fürchten und wir brauchen auch nichts von uns loswerden – genauso wenig müssen wir uns etwas hinzufügen, um heil, ganz, vollständig zu sein.

Dies nicht nur als bloße Worte zu hören und entweder zu glauben oder nicht zu glauben, sondern es in eine gefühlte Erfahrung zu bringen, ist der Weg der Meditation.

Dienstag, Samstag und Sonntag um 19.00 Uhr

Kostenfrei (auf Spendenbasis)

Im Shambhala Zentrum Nürnberg
Laufamholzstr. 385
90482 Nürnberg
www.nurnberg.shambhala.info